Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen auf der Homepage der größten urologischen Praxis in Magdeburg!

Mit langjähriger urologischer und operativer Expertise stehen wir als führende Praxis in Magdeburg für höchste medizinische Qualität und individuelle Betreuung. Unser engagiertes Team aus erfahrenen Urologen legt großen Wert darauf, Ihnen eine umfassende und verständliche Vorbereitung auf Ihre bevorstehende Sterilisation / Vasektomie zu ermöglichen.

Erfahrung schafft Vertrauen

Mehr als

Mehr als 2600 erfolgreiche Vasektomien seit Bestehen der Praxis.

Mehr als

Jahre operative Erfahrung Ihrer Ärzte

%

10 von 10 unserer Patienten würden uns und den Eingriff weiter empfehlen.

Die Ärzte

Wir sind Fachärzte für Urologie, unsere klinischen Erfahrungen sowie errungenen Zusatzbezeichnungen prägen die professionelle Arbeit und sind ausschlaggebend für den von allen drei Kollegen geführten Titel onkologisch verantwortlicher Arzt. Das Team verfügt über die Zusatzbezeichnungen medikamentöse Tumortherapie, Andrologie, Radiologie – fachgebunden und Palliativmedizin.

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Markus Porsch

Facharzt für Urologie, in der Praxis ab 2017

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Johann J. Wendler

Facharzt für Urologie, in der Praxis ab 2023

Dr. med. Andreas Janitzky

Facharzt für Urologie, in der Praxis ab 2023

Die Vasektomie Sterilisation beim Mann

Die Sterilisation ist eine sichere Verhütungsmethode, sie führt zu dauerhafter Unfruchtbarkeit. Der Schritt sollte wohlüberlegt sein und erst dann infrage kommen, wenn Sie sich sicher sind, keine Kinder (mehr) bekommen zu wollen. Was im Moment gilt, kann sich unter anderen Lebensumständen schnell ändern. Es kommt immer wieder vor, dass mit einer neuen Partnerschaft auch der Wunsch nach einem (weiteren) Kind wächst.

Ablauf Vasektomie

Was ist eine Vasektomie / Sterilisation beim Mann?
Es ist eine endgültige, operative Verhütungsmethode. Bei der Vasektomie werden die Samenleiter im Hodensack durchtrennt (Vasektomie), damit der Mann unfruchtbar, also zeugungsunfähig (steril) wird (Sterilisation).
Für wen ist die Vasektomie geeignet?

Die Vasektomie richtet sich an Männer, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben und keine Kinder mehr zeugen möchten. Somit ist keine andere Verhütungsmethode mehr notwendig.
Die Sterilisation ist eine der sichersten Verhütungsmethoden (zuverlässige Verhütungsmethode: Pearl-Index: 0,1 %). Sie führt zu dauerhafter Unfruchtbarkeit. Der Pearl-Index ist ein Beurteilungsmaß für die Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln: je kleiner der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Methode. Ein Pearl-Index von 0,1 bedeutet, dass 1 von 1000 Frauen innerhalb eines Jahres schwanger wird. Statistisch sind 1 von 1000-2000 Vasektomien nicht erfolgreich. Dies ist jedoch stark abhängig von der OP-Methode und der Genauigkeit der Nachkontrollen.
Der Schritt sollte wohl überlegt sein und erst dann infrage kommen, wenn Sie sich sicher sind, keine Kinder mehr bekommen zu wollen. Was im Moment gilt, kann sich unter anderen Lebensumständen (Trennung, neue Lebenspartnerin, erneuter Kinderwunsch der Partnerin) schnell ändern. Es kommt immer wieder vor, dass mit einer neuen Partnerschaft auch der Wunsch nach einem weiteren Kind wächst. Insbesondere Männer unter 30 Jahren oder ohne eigene Kinder, sowie Männer mit noch sehr jungen und kinderlosen Partnerinnen sollten diesen Schritt kritisch hinterfragen.

Wichtigste Voraussetzung für die Vasektomie ist die vorherige Beratung beim Facharzt. Wir beraten Sie gern. Nur so können Sie die Entscheidung treffen, ob der Eingriff für Sie die richtige Verhütungsmethode ist. Entscheiden Sie sich nach reiflicher Überlegung für die Operation, willigen Sie schriftlich ein. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist u.a. die volle Geschäftsfähigkeit. Die Partnerin müssen Sie über Ihre Entscheidung zur Vasektomie informieren. Sie können gerne Ihre Partnerin zum Beratungs- und Aufklärungsgespräch mitbringen.

Die Vasektomie gilt als unkompliziert. Es sind keine aufwendigen Vorbereitungen vor dem operativen Eingriff zu treffen. Sie sind nach der Operation normal geh- und sitzfähig. Wir empfehlen eine körperliche Schonung für 1-2 Tage. Eine normale Arbeitsfähigkeit bleibt jedoch bestehen, so dass Sie keine längeren Auszeiten einplanen müssen.

Laut einer Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2018 sind drei Prozent der Männer zwischen 18 und 49 Jahren sterilisiert. Etwa genauso viele Frauen sind laut dieser Befragung sterilisiert, obwohl der Eingriff bei der Frau aufwendiger und auch risikobehafteter ist.

Anatomie und Physiologie der Spermienbildung und Ejakulation

In den Hoden werden die Spermien gebildet. Danach wandern die Spermien in die Nebenhoden, wo sie fertig reifen. Dort und in den Samenleitern werden sie gespeichert. Während des Orgasmus ziehen sich die Samenleiter stark zusammen. Dadurch gelangen die Spermien von dort über die Prostata in die Harnröhre, gemeinsam mit Flüssigkeit aus den Samenbläschen und der Prostata. Der Samenerguss, die sogenannte Ejakulation, stößt die Samenflüssigkeit und die Spermien aus. Die Spermien bilden mit etwa 10% Prozent nur einen kleinen Anteil des gesamten Ejakulats.

Der Samenleiter ist wie eine Art 30 bis 35 Zentimeter langer Schlauch. Er hat in etwa die Dicke einer Spaghetti. Auf seinem Weg vom Hoden zieht er auf beiden Seiten im Samenstrang durch den Leistenkanal ins Becken entlang der Bauchhöhle zur Prostata.

Wie oft wird der Eingriff durch uns durchgeführt?
Die Vasektomie sollte ausschließlich von einem erfahrenen Operateur, idealerweise einem Urologen (Facharzt für Urologie) durchgeführt werden. Wir führen den Eingriff mit jahrelanger Erfahrung wöchentlich mehrfach durch, so dass wir über eine Expertise und Routine von über 2600 Eingriffen verfügen. Unsere Kunden kommen regional und überregional zu uns.
Was kostet die Vasektomie?

Der Eingriff ist eine reine privatärztliche Leistung. Ihre Krankenkasse (gesetzlich versichert oder privat versichert) übernimmt die Kosten nicht. Eine Abrechnung erfolgt anhand der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Üblicherweise werden Preise zwischen 450 bis 750 Euro für die Operation und Kontrollen verlangt (abhängig vom Narkose-/Betäubungsverfahren und der OP-Technik). Wir kalkulieren für unsere Patienten 570 Euro für den Operationsaufwand. Hinzukommen die Laborkosten für die Gewebeuntersuchung (histopathologischer Nachweis) und für die Spermiogramme (zytologischer Nachweis) von rund 50 €.

Terminvereinbarung bei uns

Zum persönlichen Beratungsgespräch vereinbaren Sie bitte einen Termin vorzugsweise über DoctoLib, oder alternativ über das Kontaktformular (bitte geben Sie Ihre Telefonnummer mit an).
Im Zuge des Beratungsgesprächs erfolgen zusätzlich körperliche und sonographische Untersuchungen, ggf. die Aufklärung und die Terminvereinbarung zur OP (Operation).

Allgemeine Informationen zur Vorbereitung für die Vasektomie
  • Die Haare sollten im Genitalbereich entfernt sein.
  • Erscheinen Sie nüchtern (letztes Essen und letzte Zigarette 5 Stunden vor der Operation).
  • Gerinnungshemmende Medikamente wie Falithrom, Marcumar, ASS, Godamed, Plavix, Iscover, Pradaxa, Xarelto u.ä. Präparate sind in Absprache mit dem Operateur vorher abzusetzen
  • Vor der Operation erhalten Sie eine Tablette (Dormicum / Midazolam) zur Beruhigung. Im Anschluss sind Sie nicht geschäfts- und fahrtüchtig.
  • Sie können sich gerne Kopfhörer und Ihre eigene Musik mitbringen.
  • Sie müssen sich aus der Praxis abholen lassen. Seien Sie für den Rest des Tages nicht unbeaufsichtigt.
Wie läuft der Eingriff bei uns ab?

Vor der Operation erhalten Sie eine Tablette zur Beruhigung (Dormicum / Midazolam). Die Operation erfolgt in lokaler Anästhesie (Betäubung, Xylocain1-2%). Der Eingriff dauert insgesamt etwa eine halbe Stunde.
Die Samenleiter werden durch den Hodensack getastet. Hier wird die Haut über dem Samenleiter mit einem kleinen Schnitt von etwa 1 cm Länge eröffnet. Es folgt die Freilegung des Samenleiters, die Durchtrennung des Samenleiters und die Entnahme eines etwa 1 cm – 3 cm langen Samenleiterstücks. Die beiden Enden werden elektrisch verödet (Elektrohitzekauter, Kauterisierung) und mit einem Faden unterbunden. Im Ergebnis ist somit bei diesem Samenleiter der Transportweg der Spermien unterbrochen. Der gleiche Vorgang wird auf beiden Seiten unmittelbar nacheinander durchgeführt. Pro Seite dauert der Eingriff ca. 10 Minuten, insgesamt also 20-30 Minuten. Die Hautschichten der 1cm langen Schnitte werden anschließend wieder mit einem Faden vernäht. Am Ende der OP wird ein steriler Verband aufgetragen. Die Operation ist so gut wie schmerzfrei.

Die oben beschriebene Verfahrenstechnik stellt die klassische Operationsmethode dar.

Welche Nachkontrollen sind nötig?
  •  Nach der Operation sind Sie zunächst immer noch zeugungsfähig! (Bis zum medizinischen Nachweis / Beweis der Zeugungsunfähigkeit!)
  • Am Tag nach der Operation stellen Sie sich bitte zur Wundkontrolle in der Praxis vor.
  • Duschen ist ab dem 2. Tag nach der Operation erlaubt. Auf Vollbäder sollten Sie bis zur Entfernung der Fäden verzichten.
  • Ca. 10 Tage nach der Operation werden die Fäden bei uns in der Praxis entfernt. Dies dient gleichzeitig als abschließende Wundkontrolle.
  • Nach dem Eingriff reichen in der Regel ein paar Tage körperlicher Schonung und sexueller Enthaltsamkeit aus, um sich zu erholen. Mit Sport und körperlichem Training sollten Sie möglichst zwei Wochen lang aussetzen.
  • Um zu prüfen, ob sich noch befruchtungsfähige Spermien im Ejakulat finden, muss die Samenflüssigkeit nach dem Eingriff mindestens 2 x im Abstand von mindestens jeweils 4 Wochen und nach jeweils 20 Ejakulationen untersucht werden.
  • Bis Sie sicher unfruchtbar sind, dauert es mindestens 2 Monate, da sich auch nach der Vasektomie in den oberen Abschnitten der Samenleiter noch viele Spermien befinden.
Mögliche Operations- und Narkoserisiken

Eine Vasektomie ist zwar ein kleiner Eingriff, trotzdem handelt es sich um eine OP, der eines gewissen Heilungsverlaufs bedarf. Die sexuelle Pause und die Schonung (kein Sport etc.) sind sehr wichtig, um u.a. die innere Wundheilung nicht zu gefährden.
Etwa 2 Tage nach der Vasektomie können Sie Ihrer Arbeit wieder nachgehen. Geringe Schmerzen im Hodensack oder ein Ziehen können ca. 2-3 Tage wahrgenommen werden. Die Mehrheit unserer Patienten hat jedoch keinerlei Beschwerden. Nach etwa 1-2 Wochen können Sie Ihren sportlichen Aktivitäten wieder nachgehen.

Da wir den Eingriff in lokaler Betäubung durchführen, sind keine Narkoserisiken möglich. Sollten Ihnen allergische Reaktionen auf lokale Anästhetika bekannt sein, informieren Sie uns.
Wie bei allen Operationen, besteht hier auch ein allgemeines, operatives Risiko. Dazu gehören z.B. Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Blutergüsse und Nachblutungen. Nachblutungen, Entzündungen oder Wundheilungsstörungen sind allgemein äußerst selten. Insbesondere bei der Sterilisation des Mannes sind schwerwiegende Komplikationen äußerst selten. Nach einer Vasektomie können Schwellungen am Hodensack und leichte Beschwerden im Operationsgebiet auftreten. In den letzten Jahren wurde vermehrt das sogenannte Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom erforscht, wobei es sich um langanhaltende und chronische Schmerzen im Operationsgebiet handelt und deren Häufigkeit im einstelligen Prozentbereich liegt. Die Ursachen der Schmerzen sind bisher nicht genau geklärt.

Durch die Vasektomie besteht kein erhöhtes Krebsrisiko der Prostata oder der Hoden. Nach der Vasektomie können keine klassischen Nebenhodenentzündungen/-infektionen durch aufsteigende Harnwegsinfekte oder Geschlechtskrankheiten entstehen, da durch die Unterbindung der Samenleiter der Weg über die Prostata zu den Nebenhoden und Hoden versperrt ist.
Prinzipiell hat die Vasektomie keine negativen Auswirkungen auf die Potenz (Steifigkeit des Gliedes und den Sexualtrieb / Libido). Ebenso hat eine unkomplizierte Vasektomie keine negativen Auswirkungen auf den Hormonhaushalt. Sie können weiterhin eine Ejakulation haben, da das Sekret aus den Samenbläschen und der Prostata weiterhin, wie normal beim Orgasmus austreten kann. Diese Drüsen machen außerdem den Hauptanteil des Ejakulatvolumens aus. Weiterhin besteht kein Risiko eines „krankhaften“ Samenstaus in den Nebenhoden bzw. Hoden. Dies passiert auch ohne Vasektomie und ohne Ejakulationen auch nicht. Hier werden die reifen Spermien im Nebenhoden wieder abgebaut.

Die Vasektomie schützt jedoch nicht vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten. Hierfür ist nach wie vor ein Kondom notwendig.

Kann eine Vasektomie wieder rückgängig gemacht werden?

Sollte trotz wohlüberlegter Entscheidung doch später der Wunsch entstehen, eine Zeugungsfähigkeit wiederherzustellen, kann mit Hilfe modernster Mikrochirurgie versucht werden, die durchtrennten Samenleiterenden wieder zusammenzuführen. Doch gibt es hierfür keine Erfolgsgarantie, dass danach die Zeugungsfähigkeit wieder hergestellt ist. Dieser Eingriff wird als Vaso-Vasostomie oder Refertilisierung beim Mann bezeichnet und ist kostenintensiver (bis 10.000 €), weil technisch aufwendiger als die Vasektomie.